Freitag, 20. April 2012

only minded now with defeats of yesterday

Untitled by smallcutsensations

Untitled by smallcutsensations

ich möchte aus meinem ewigen schlaf, aus der badewanne heraus, raus in den sommer, der vielleicht dieses jahr mal kommt. möchte irgendwohin, möchte ans meer, möchte sehen, wie das meer aussieht mit jemandem an meiner seite, der diese sehnsucht spiegeln kann und mag. fotos machen von dingen, die anderen etwas bedeuten können, wenn nicht gar einem selbst oder den menschen im eigenen orbit, vielleicht bedeuten dann alte fotos etwas, im blick zurück entstehen die dinge
noch immer keine so richtige antwort auf die frage, wer du bist. als hätte man mich angefüttert und jetzt weiß ich nicht wohin. und was du schreibst? ich weiß nicht, wie viel von den warmen guten worten ernstgemeint sind. das schutzsystem im kopf, untragbares gewicht auf den schultern.

auf der anderen seite der straße immer der riesige flatscreen, bilder vom fußball, wer könnten diese menschen da drüben wohl sein, offenes fenster - so warm ist das gar nicht. manchmal sehe ich neue digitale abziehbilder von ihm, nach wenig zeit kommt dann die frage, wann ich ihn wohl mal besuchen würde. ich winde mich heraus, gelegentlich ist mir aber danach, einfach zu sagen, ich komme in seine stadt, nur um ihm zwei minuten vor meiner eigentlichen ankunft zu sagen, dass ich doch auch nur irgendeine person im internet bin, dass man mir nicht glauben kann. das würde uns wohl quitt machen, dann aber besinne ich mich auf mich und weiß, dass ich so etwas nie tun würde. und fahre garantiert nicht zu ihm. im gemein sein war ich noch nie gut - und darin gut zu sein, ist nicht etwas, nachdem ich strebe.

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hej. alles, was du sagst, ist wichtig.

ich danke dir.