ich bleibe mitten auf der straße stehen wie eines dieser rehe, deren augen man auf der landstraße gelegentlich im scheinwerferlicht eines halbdunkels sieht. um mich herum ein nichts, ödnis, vielleicht das eine oder andere entfernte rauschen von bäumen.
momentan bin ich dem haus, in dem ich fast zehn jahre meines lebens verbracht habe, meine eltern sind nicht hier. ich passe auf auf einen ort, den ich fast zehn jahre meines lebens verflucht habe. weiß hier nichts mit mir anzufangen, hier bringt noch nicht einmal das schlafen ruhe. wühle mich durch alte kisten voller fotos, manche zehn jahre alt und bemerke, dass ich selbst damals schon ein wenig gesehen habe wie heute. gelegentlich denke ich, dass all mein schmerz doch etwas gutes hatte.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
hej. alles, was du sagst, ist wichtig.
ich danke dir.