das brummen, wenn der zug anfährt; andere perspektiven auf die brücke von der ich sonst herunter fotografiere. vorbei an den plattenbauten in der nähe der hohen straße, am wald, an der stadt, an dessen rand meine eltern wohnen. wind, sonne, blau, die farben mischen sich wieder, es klebt sich alles zu linien fest, mal wieder. im wald dann hoch runter hoch runter, suche, suche aufgegeben, sonne, alles naturbelassen kultiviert, nicht mal hier ist man wirklich alleine. hätte diese stille zu gern geteilt, der blick in den himmel, die wolken ziehen in die falsche richtung. andere formen, andere farben, andere zustände auf die entfernung. will alles aufschreiben, mein kopf ist verklebt, fotos als kommunikationsmittel, worte, die fehlen. gedanken an die spaziergänger im park, kreativitätstrigger, ich muss anderen zuschauen beim leben. mein ganz persönliches melancholiepflaster - an bahnhöfen, flughäfen, im zug. wenn die linien schwerer wiegen als das schwarze loch in meinem kopf. von licht umgeben, muss an den kellner denken aus dem hotel in london, wie er mir immer aus der hand las und wie vieles davon stimmte; vielleicht hat er für den rest auch recht. retrospektiventänze.
der weg zurück, kein star guitar video vor meinen lidern. in meinem kopf - nichts; ich glaube, die kleine stadt hat meine ideen aufgefressen. aber ich weiß: sie kommen wieder. beständig, stetig, mit druck.
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hej. alles, was du sagst, ist wichtig.
ich danke dir.