meine hohe straße, im spätfrühling.
nein, ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern, wie es in der villa ist.
nein, ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern, wie es in der villa ist.
beobachten des treibens vor dem fenster, das ich mal wieder putzen sollte. bin mir nicht sicher, ob es vögel sind, die sich von den dächern stürzen oder herzen; meins schwebt in meinem brustkorb, stetig schlagend, wartet auf impulse, fast wie auf die pollen, die sich ähnlich wie die wolken halb über mir durch die luft bewegen wie amöben. formenraten, breitziehen, hier schwalben, dort flugzeuge, meine stets anhaltende sehnsucht. und ich denke an den sommer, an ein haus am meer, so wie man es sich schon immer ausgemalt hat, schreibend, fotografierend, in licht badend, wein trinkend, ein kleines stück leben, über das andere wolken ziehen, ebenso amöbenartig: platz für den geist und das herz.
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hej. alles, was du sagst, ist wichtig.
ich danke dir.