Dienstag, 14. August 2012

little person

Untitled by smallcutsensations

die tram wird zum echten zug, die stadtlandschaft um mich herum vor dem inneren auge eine ländliche gegend, eine, die verschwimmt, weil man sich alles gar nicht ganz so genau anschauen kann oder mag oder will. die verdichteten farben und linien und formen, sie lassen diesmal die melancholie draußen vor der tür, der fest verschlossenen. beim aussteigen dann eine kurze begegnung mit vorbeiklingelnden fahrrädern, dem windhauch, orten, an denen wir waren, orte, an denen du kurz innegehalten hast. an den wänden meines zimmers bricht sich das licht, diesmal, gen abend, auf der rechten seite, beobachten, wie die reflektion des sonnenlichts von den fenstern gegenüber richtung boden wandert, komplett entgegengesetzt dem, was sonntagmorgen vor meinen augen war. das drehen der erde, die wanderung des gleißend weißen lichts über die raue oberfläche der tapete, über meinen aufgeräumten schreibtisch hinweg, raus aus dem fenster. sechsuhrfünfzig, meine finger auf dem bildschirm meines telefons.

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hej. alles, was du sagst, ist wichtig.

ich danke dir.